Herzlich willkommen
In Rathausen bei Luzern hätte in den nächsten Jahren das Paradrom entstehen sollen. Das Begegnungszentrum zum Thema Behinderung wollte Verständnis und Integration fördern, Begegnungen ermöglichen, Berührungsängste abbauen und Wissen vermitteln.
Mit dem Begegnungszentrum Paradrom Rathausen-Luzern wäre erstmals in der Schweiz ein Ort entstanden, an dem Wissen und Erfahrungen über alle Arten von Behinderungen hinweg vermittelt werden. Ein Ort, an dem sich Menschen begegnen – egal, ob mit oder ohne Behinderungen.
Paradrom wollte die Barrieren im Kopf aber auch im Alltag thematisieren und helfen, sie abzubauen. Die Besuchenden sollten die Erfahrungen aus Paradrom in den Alltag mitnehmen. Sie sollten ihnen im Umgang mit Menschen helfen. Paradrom sollte auch erlebbar machen, weshalb beispielsweise behindertengerechtes Bauen wichtig ist, wie Diskriminierungen verhindert werden können und weshalb Integration so zentral ist.
Projektierungsarbeiten für Paradrom werden eingestellt
Das Projekt Paradrom im ehemaligen Kloster Rathausen bei Luzern wird jetzt aber gestoppt. Das haben der Verein Kloster Rathausen und die Stiftung für Schwerbehinderte Luzern SSBL am 14. Februar 2011 bekanntgegeben. Gründe sind die mangelnde Unterstützung wichtiger Behindertenorganisationen und zu geringe Geldzusagen von Sponsoren. Die im Projekt geleisteten Arbeiten und Erfahrungen bilden aber eine wichtige Grundlage, um eine gute Lösung für die denkmalgeschützte Klosteranlage zu finden.
Da die Spendenzusagen bisher unter den Erwartungen geblieben sind, konnte der Verein die durch den Kanton Luzern bewilligten Gelder von maximal 7 Millionen Franken nicht abrufen. Pro nachgewiesenem Spenden-Franken hätte der Verein 50 Rappen aus dem Lotteriefonds erhalten. Die weitere Entwicklung und Realisierung des Projektes Paradrom ist unter diesen Umständen nicht möglich und muss eingestellt werden.
Weitere Details können Sie der Medienmitteilung zur Einstellung des Projektes entnehmen.








